Bücher für
kleine und große
Entdecker

Liebe Weltenleser,

Ein an Veranstaltungen besonders reicher Monat erwartet uns im Mai.

Wir freuen uns, in Zusammenarbeit mit den Vereinen „Italia Altrove Francoforte e.V.“ und „Coordinamento Donne Italiane“ Sie bereits zum Monatsbeginn mit einer interessanten Veranstaltung überraschen zu dürfen:

 

„Gibt es die Mafia in Deutschland?“

Gespräch und Lesung mit

Petra Reski
am 2. Mai 2017

um 18.30 Uhr in deutscher Sprache
Moderation: Liana Novelli Glaab
20.00 Uhr in italienischer Sprache
Moderation: Cinzia Sciuto

 

Anmeldung erforderlich unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210
Eintritt: 7 Euro; Vereinsmitglieder: 5 Euro

 

Petra Reski, deutsche Journalistin, geb. 1958 in Unna, lebt seit mehr als 20 Jahren in Venedig, von wo aus sie die Entwicklungen der Mafia in Italien und in Deutschland beobachtet und beschreibt: Denn die Mafia ist keineswegs ein Phänomen, das auf Italien beschränkt ist. Petra Reski ist die geeignete Person, um zu beurteilen, in welchem Maße sich die Mafia in Deutschland ausgebreitet hat. Darüber hat sie viele Zeitungsartikel und Bücher geschrieben, auch in dem Bewusstsein, dass sie sich damit selbst in Gefahr bringt. „Wer über die Mafia schreibt, der tut es auf eigene Gefahr“, so Petra Reski. In der Tat wurde sie diffamiert und mit Prozessen überzogen, zuletzt auch in Deutschland.
Petra Reski stellt die Frage, ob das deutsche Rechtssystem in der Lage ist, die Herausforderung durch die Mafia zu bewältigen, da die besonderen Gesetze fehlen, die Italien hierzu schaffen musste. Nach ihrer Einschätzung bietet Deutschland gerade wegen der fehlenden Gesetze ein geeignetes Betätigungsfeld für die organisierte Kriminalität.

 

 

Weiter geht es mit einer Veranstaltung im Rahmen von „Frankfurt liest ein Buch“, zu der wir Sie auch in diesem Jahr zusammen mit unserer Kooperationspartnerin, der Frankfurter Bürgerstiftung, herzlich ins Holzhausenschlösschen einladen.

„Eine Phantasie hast du,
dass einem bange werden kann“

Unter dieser Überschrift präsentiert am

4. Mai 2017 um 19.30 Uhr
im Holzhausenschlösschen

Hanne Kulessa

im Gespräch mit Stadthistoriker
Thomas Stock,

Lesung: Schauspieler Justus Pfankuch,

„Benjamin und seine Väter“

von Herbert Heckmann

Benjamin Weis erblickt 1919 in Frankfurt als Sohn der ledigen Kanzleigehilfin Anna das Licht der Welt. Vom Vater fehlt jede Spur. Der Anwalt Fritz Bernoulli nimmt sich der jungen Familie an, stellt Wohnung und Unterhalt zur Verfügung, so dass Benjamin trotz der widrigen Umstände behütet in der Bergerstraße heranwächst. Er taucht ein in die Welt von Don Quijote und Robinson Crusoe und erlebt mit seinen Freunden kleine und große Abenteuer. Doch da seine Mutter auf seine Fragen nach dem Vater ausweichend antwortet, muss sich Benjamin eben selbst immer
neue Väter erfinden.
Herbert Heckmann zeichnet ein Panorama der zwanziger und dreißiger Jahre in Deutschland aus der Perspektive eines Kindes, das sich auf viele Dinge keinen Reim machen kann. Warum sein Ziehvater als Vaterlandsverräter beschimpft wird, warum niemand einschreitet, als ein angeblicher Kommunist auf der Straße zusammengeschlagen wird, warum sein jüdischer Freund nach Amerika auswandern muss, auf diese Fragen erhält der jugendliche Benjamin immer noch keine Antworten. Und so lautet sein Fazit: »Ich scheiße auf alle Väter, die uns ein solches Leben eingebrockt haben.« (Schöffling & Co.)

»Ein humorvolles, unbedingt empfehlenswertes Buch, in dem Frankfurt eine Stadt des Suchens ist. Und manchmal eine des Findens.«

Florian Balke, FAZ

Eintritt: 8 Euro
Karten erhältlich über AD Ticket unter Tel.: 069 - 407 662 580,
www.adticket.de und bei allen AD Ticket-VVK-Stellen

 

 

 

„Ein Verlag stellt sich vor“

Verleger Thomas Jäger

präsentiert die

edition phoenix

Am 10. Mai 2017, 19.30 Uhr

geht es also weiter mit der Vorstellung eines außergewöhnlichen Verlags im Rahmen unserer Reihe „Ein Verlag stellt sich vor“. Dieses Mal lernen wir die edition phoenix, eine Untergruppe des Westhafen Verlags, kennen. In der edition phoenix erscheinen Bücher, die 1933 den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind. Durch Neuauflagen sorgt der Verlag dafür, dass diese Bücher aus dem Grab der Vergessenheit auferstehen und spendet ein Teil der Einnahmen zudem dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 in Frankfurt am Main.

Lesung der Texte: Margit Neubauer

Anmeldung erforderlich unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210
Eintritt frei

 

 

 

Was schon Goethe in seiner Autobiographie beschäftigt hat,
dem geht die Autorengruppe

„Die Frankfurter Schreibweisen“

am 15. Mai 2017 um 19.30 Uhr
unter dem Stichwort

„Dichtung und Wahrheit“

auf den Grund.

Moderation: Renate Traxler

Anmeldung erforderlich unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210
Eintritt frei

 

 

Unsere nächste Lesung führt Sie zurück in die turbulente Reformationszeit, als ein unbekannter Mönch Geschichte schrieb und seine Frau, eine Nonne, mit der Tradition brach. Welch passenderes Jahr könnte es da geben, als das Jahr 2017, das Jahr, in dem sich die Reformation zum 500sten Mal jährt?

Ihre unterhaltsame neue Biographie über Martin Luther
und dessen Frau Katharina von Bora

„Der rebellische Mönch, die entlaufene Nonne
und der größte Bestseller aller Zeiten

stellen uns
am 23. Mai 2017, 19.30 Uhr
die Autoren

Christian Nürnberger und Petra Gerster

vor.

Moderation: Astrid von der Malsburg, „Frauen mit Format"

Anmeldung erforderlich unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210
Eintritt: 15 Euro/Studenten frei
Parkplätze: City Parkhaus, Querstraße

 

 

 

Dass auch Frauen Dandys sein und der Extravaganz huldigen können, zeigt uns

am 31. Mai 2017 um 19.30 Uhr
Dr. Isabelle Stauffer

mit ihrem Vortrag

„DIE FEMME DANDY VON STENDHAL BIS ZUM CLUB CASANOVA“

Obwohl das Dandytum im Prinzip männlich ist, begleitet die Femme Dandy seine Geschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts an. Weibliches Dandytum im neunzehnten Jahrhundert braucht jedoch eigenes Geld und eine unangreifbare soziale Position, um das Leben in ein Kunstwerk zu überführen. Im zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhundert werden den Femmes Dandy durch die Bohème sowie dank der Emanzipation der Frauen und der Homosexuellen neue Möglichkeiten eröffnet. Starkult, Massenkonfektion und Camp formen das postmoderne Dandytum und ermöglichen neue, produktive Erscheinungsformen. Die Reise durchs weibliche Dandytum beginnt mit Stendhal und geht über Théophile Gautier, Charles Baudelaire, Jules Barbey D’Aurevilly, Rachilde, Franziska zu Reventlow, Coco Chanel und die Popliteratur bis zu den Drag Kings.

Anmeldung erforderlich unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210
Eintritt: 7 Euro

 

 

 

„Buchgenuss nach Ladenschluss“

Nachdem schon viele von Ihnen, liebe Weltenleser, die Stunden „hinter Schloss und Riegel“ unbeschadet verbracht haben, laden wir Sie auch weiterhin dazu ein, in unserer Buchhandlung bei einem Glas Wein und umgeben von guten und schönen Büchern in der Zeit von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr ungestört zu stöbern und zu schmökern.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die Kosten pro Person betragen 5,- Euro.

 

Anmeldung erbitten wir unter:
info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210

 

 

 

Liebe große und kleine Weltenleser,

wieder möchten wir daran erinnern, dass Sie Ihre Bücher ganz einfach auch über unseren Online-Shop bestellen können.

 

Vorschau für Juni

I.

Datum: 7. Juni 2017
Veranstaltung: „AUROVILLE“ – Vorstellung eines
außergewöhnlichen Experiments durch
Herbert Eisenschenk
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt: 7,00 Euro

 

II.

Datum: 8. Juni 2017
Veranstaltung: Lesung mit Peter Bichsel
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt: 7 Euro

 

III.

Datum: 21. Juni 2017
Veranstaltung: „Weltenlesers Lesereisen mit Stéphane Bittoun“ – Marokko:
Lesung mit Fouad Laroui aus dessen Roman
„Die Leiden des letzten Sijilmassi“
Deutscher Text: Stéphane Bittoun
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Buchhandlung Weltenleser
Eintritt: 7 Euro

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sagen bis bald,

M.L. Klöcker und A. Kläs